Nähnadel

Eine Nähnadel ist, wie der Name schon sagt, eine Nadel zum Nähen. So eine Nadel war in der DDR nicht anders als eine solche Nadel in der BRD. Doch die Nähnadel in der DDR lebte gefährlicher als eine Nadel in der BRD. Ein Beispiel dafür.
Eine Stricknadel und eine Nähnadel gehen spazieren. Da sagte die Stricknadel zur Nähnadel: “Soll ich dir mal einen politischen Witz erzählen?“ Darauf die Nähnadel: „Sei still, hinter uns läuft eine Sicherheitsnadel.“
Eine Nähnadel in der DDR sah aus wie jede andere gleichnamige Nadel in der Welt. Sie ist mit einem Nadelöhr versehen, und dadurch wird ein Faden gezogen.
Beim Nähen werden die zwei Materialien übereinandergelegt, und mit der spitzen Seite der Nadel wird durch beide Stoffe gestochen. Anschließend wird von der anderen Seite mit der Nähnadel durch die Materialien gestochen. Dies geschieht immer an der Linie entlang. Durch mehrere Nadelstiche entsteht eine Naht, welche beide Materialien miteinander verbindet. Es gibt Ledernadeln, Polsternadeln, Matratzennadeln und andere Nadeln.
Wie erkennbar ist, kommt der Nähnadel bei diesem Prozess die größte Bedeutung zu.
In der DDR wurde das Nähen im Fach Handarbeit/Nadelarbeit auch in der Schule gelehrt. Dieses Fach war ein Mädchen Pflichtfach, aber geschadet hat der Umgang mit den Nadeln nicht.
Heute gibt es auch so einen Unterricht in der Schule
Bei Arbeiten mit der Nähnadel ist Vorsicht geboten. Es ist schon passiert, dass Nadeln in Kindheitszeiten unbemerkt in den Körper eingedrungen sind, viele Jahre überhaupt nicht bemerkt wurden, und dann durch Röntgenaufnahmen erkannt wurden. Dann sollte die Nadel operativ entfernt werden.
Diese Nadeln sind keine Erfindung der Neuzeit. Schon seit dem Paläolithium sind sie bekannt.
Das heißt, dass die Nähnadeln vor ungefähr zehntausend Jahren von den ersten Menschen aus Knochen und aus Mammutstoßzähnen gefertigt wurden. Inzwischen haben sich natürlich die Materialien geändert. Heute kann eine solche Nadel aus Stahl, Nickel oder Chrom sein.