Soljanka

Die Soljanka ist vielleicht neben der Erbsensuppe eine der berühmtesten Suppen der DDR gewesen und auch heute noch erfreut sich die Soljanka größter Beliebtheit. Vom Grundprinzip her stammt die Soljanka ja eigentlich aus dem Osteuropäischen Raum, speziell aus Russland, wo sie scheinbar tatsächlich ihren Ursprung zu haben scheint. Im Gegensatz zu den dortigen Zubereitungsmethoden mit Kraut und sauren Gurken, war zumindest im nördlichen raum der DDR die Zubereitung eine ganz andere. Zwar variierten auch hier die Zubereitungsarten je nach Region, doch waren die Unterschiede nicht so stark ausgeprägt. Es gab im Norden die Soljanka durchaus auch in der Variante der Ochsenschwanzsuppe, doch in aller Regel handelte es sich hier um eine rote Suppe mit Jagdwurst, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Letscho.

Besonders beliebt war die Soljanka in der DDR Gastronomie als Vorspeise. Doch auch am Abend wurde die Soljanka gerne mal serviert. Wie die meisten Eintöpfe und Suppen, so schmeckt auch eine Soljanka erst am nächsten Tag so richtig gut. Auch heute wird die Soljanka in vielen Städten der ehemaligen DDR wieder serviert. Es gibt heute auch schon spezielle Gastronomiebetriebe , die sich auf die typischen Speisen der DDR spezialisiert haben. Diese Lokale finden denn auch immer mehr Anklang, nicht nur im Bereich der Einheimischen, auch immer mehr Touristen, auch aus dem Ausland, lassen sich in diesen Lokalen mit den typischen Gaumenfreuden der DDR verwöhnen. Hier steht die Soljanka bei vielen Gästen ganz oben auf der Wunschliste. Würzig und ein wenig scharf, bunt gemischt an Zutaten, ist die Soljanke vor allem im Herbst und im Winter der Renner schlechthin.

Wer sich nun daheim selber daran machen möchte, eine Soljanka zu kochen, der sollte hier auf jeden Fall das Internet zu Rate ziehen. Es gibt die Soljanka wie bereits erwähnt in verschiedenen Varianten, so dass sicherlich jeder für sich genau das richtige finden wird, sonst ist es ja auch kein Problem, die eine oder andere Zutat eben einfach wegzulassen.