Brause
Zu Zeiten der DDR war die Brause nichts anderes als das, was heute als Limonade bezeichnet wird. Abgefüllt war sie in kleinen bauchigen Flaschen, die einen halben Liter fassen konnten. Allerdings gab es die Brause nicht nur fertig, sehr beliebt war es gerade auch bei Kindern, sich die Brause selber zu mixen, mit Brausepulver. Dies gab es ebenfalls in den verschiedensten Geschmacksrichtungen angefangen von Apfel bis hin zu Waldmeister. Diese Brause konnte entweder mit Leitungswasser oder mit Sprudelwasser angemixt werden.
Brause, egal in welcher Form, war beliebt bei Jung und alt. Kinder liebten sie über alles, doch achteten natürlich die Eltern schon streng drauf, dass sie ja nicht zu viel davon tranken, weil natürlich auch schon zu Zeiten der DDR sehr viel zucker in der brause enthalten war. Ganz beliebt war natürlich die rote Brause auf Kindergeburtstagen. Sie war mit Kirschgeschmack oder auch mit Himbeergeschmack und war die perfekte Grundlage für verschiedene Bowlerezepte, natürlich allesamt alkoholfrei.
Zwar verschwand die Brause im Zuge der Wende erst einmal komplett von der Bildfläche, doch nach und nach kam sie wieder. So wird die Brause heute wieder hergestellt, selbstverständlich nach dem alten Originalrezept, und auch wieder vertrieben. Der Kult des Ostens lebt teilweise so langsam wieder auf und mit ihm darf auch die gute alte Brause eine Neuauflage erleben. Sie war aber auch wirklich mehr als nur lecker die DDR Brause und das heben findige Geschäftsleute sich im Zuge der Marktlage zu Nutzen gemacht. So ist es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass auch das DDR Brausepulver wieder vertrieben wir, mit recht großem Erfolg sogar. So kommen mit der Brause auch langsam wieder andere Relikte aus DDR Zeiten ans Licht, die erst lange Zeit belächelt wurden. Die Brause war eines der Lieblingsgetränke in der DDR und viele werden sich heute freuen, wieder an ihre Kindertage erinnert zu werden und schmecken tut sie heute noch genauso gut wie früher, die DDR Brause.

Das
Die ehemalige Mauer