Drogerieartikel
Drogerieartikel gab es in der DDR auch. Es war aber kein Vergleich mit dem Angebot von heute. Trotzdem muss festgestellt werden, dass es ausreichend Drogerieartikel gab. Es war also kein Engpass wie bei manchen anderen Artikeln. Alles, was benötigt wurde, fand der Käufer in seiner Drogerie. Sollte doch mal ein Artikel ausgegangen sein, dann wurde er vom Drogisten nachbestellt, und der Kunde hatte den gewünschten Artikel bald in seinen Händen.
Es war wirklich so, dass die wirklich wichtigen Drogerieartikel für Kind, Frau und Mann im Angebot waren. Auch war die DDR Bevölkerung bescheiden, um nach Luxusartikeln zu suchen. Zwar hat es auch manchmal das Verlangen gegeben, mal so einen Drogerieartikel wie im Westen in die Hände zu bekommen, aber lebenswichtig war diese Sehnsucht nicht.
Trotzdem muss auch hier Ehrlichkeit vorrangig sein, denn Penatencreme und Niveacreme waren schon hochklassige Drogerieartikel, die es in der DDR nicht gab, und die sich der DDR Bürger mit etwas Glück woanders versorgte.
Aber solche fehlenden Drogerieartikel waren trotzdem nicht das Maß der Dinge. Es gab im DDR Angebot alle erforderlichen Drogerieartikel für die tägliche Körperpflege, für die Zahnpflege, und auch für das Haar gab es so einige Artikel. Rasieren wurde auch nicht zum Problem, da die dafür erforderlichen Drogerieartikel auch im Angebot waren. Sollte es dennoch einige Bartträger gegeben haben, so hatte dies nichts mit fehlender Rasierkosmetik zu tun.
Auch für die Schönheit der holden Weiblichkeit standen einige Drogerieartikel zur Verfügung. Wenn es nicht so sehr viele Artikel waren, dann liegt das daran, dass die meisten Mädchen und Frauen mit natürlicher Schönheit ausgestattet sind. Es sei hingewiesen auf das Bundesland Sachsen, wo die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen. Wozu dann Drogerieartikel für die Schönheit? Und Wald gibt es in Sachsen genug.
Alles in allem kann gesagt werden, dass fehlende Drogeriemittel in der DDR kein Schwerpunkt in der Versorgungssituation waren.

Das
Die ehemalige Mauer